Malermeisterbetrieb Tessmann
Euskirchen bei Bonn
Ein Meisterbetrieb bei Bonn, seit 2015 selbständig, geführt von einem Malermeister und seiner Frau im Büro. Auf der Seite steht deshalb „ich“ und nicht „wir“, und die Stellenanzeige steht da, wo sie hingehört.
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- Vier Gewerke unter einem Dach
- Stellenanzeige direkt auf der Über-uns-Seite


Worum es ging
Johnny Tessmann hat sich 2015 selbständig gemacht, nachdem ihn sein Vater für das Malerhandwerk begeistert hatte. Seine Frau kümmert sich um Anfragen und Angebote, er selbst um die Baustelle. Zwei Leute also, die gegen Betriebe mit zwanzig Mitarbeitern antreten.
Malerarbeiten sind das, was jeder erwartet. Das Geschäft, das sich lohnt, liegt daneben: venezianische Spachteltechnik, Betonoptik, Struktureffekte. Wer danach sucht, sucht mit genau diesen Wörtern und nicht nach „Maler Euskirchen“. Steht das nicht auf der Seite, kommt die Anfrage nicht.
Dazu die Suche nach Personal. Ein Zwei-Personen-Betrieb, der wachsen will, braucht einen Gesellen und hat keine Personalabteilung, die Anzeigen schaltet. Die Website ist der einzige Ort, an dem er dauerhaft sucht.
Was gebaut wurde
Vier Arbeiten statt eines Sammelbegriffs
Bodenarbeiten, Spachtelarbeiten, Tapeten und Trockenbau stehen einzeln, jede mit eigenem Text. Ein Maler, der auch Böden verlegt und Trockenbau macht, verliert sonst genau die Aufträge, bei denen der Kunde zwei Handwerker vermutet.
Die Spachteltechniken beim Namen genannt
Venezianische Spachteltechnik, Betonoptik, Struktureffekte. Das sind die Aufträge mit der besten Marge und die einzigen, nach denen jemand gezielt sucht. Als Aufzählung unter „Malerarbeiten“ wären sie unauffindbar.
Die offene Stelle steht auf der Über-uns-Seite
Kein eigener Karrierebereich, der bei zwei Leuten überdimensioniert wäre, sondern die Anzeige da, wo ein Geselle ohnehin liest: bei der Frage, wer der Betrieb eigentlich ist. Mit Aufgaben und Bewerbungsknopf.
Warum ein Zwei-Personen-Betrieb „ich“ schreiben sollte
Die Versuchung ist groß, sich größer zu machen. „Unser Team“, „unsere Experten“, und schon klingt der Betrieb nach fünfzehn Leuten. Nur kommt dann ein Kunde, der fünfzehn Leute erwartet, und steht vor einem Mann mit einem Transporter. Steht dagegen von Anfang an da, wie es ist, kommt der Kunde, der genau das sucht: einen Meister, der selbst auf der Baustelle steht, und eine Ansprechpartnerin, die ans Telefon geht. Das ist kein Nachteil, den man verstecken muss, sondern der Grund, warum jemand anruft.
Nächster Schritt
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